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Die Trägerin der heiligen Öle

Was ist eine Myrrhophore?

Myrrhophore — ein uraltes Wort mit tiefer Bedeutung. Es beschreibt Frauen, die das heilige Wissen um Salböle hüten, weitergeben und in die Welt tragen.

Regina Preininger – Myrrhophore und Aromapraktikerin
Regina Preininger, Myrrhophore

Der Ursprung des Wortes

Das Wort Myrrhophore stammt aus dem Griechischen: myron (heiliges Salböl, Myrrhe) und phérein (tragen, hüten). Eine Myrrhophore ist also wörtlich die Trägerin des heiligen Öls.

In der christlichen Überlieferung werden die Frauen, die nach der Kreuzigung Jesu zum Grab eilten — Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus, Salome und weitere — als Myrrhophoren bezeichnet. Sie trugen kostbare Salböle, um den Leib zu salben. Sie waren die Ersten, denen die Auferstehung verkündet wurde. In der Ostkirche werden sie bis heute als heilige Myrrhophoren verehrt und haben einen eigenen Festtag.

Doch die Tradition der heiligen Ölträgerinnen ist noch älter: Sie reicht bis in die ägyptische Hochkultur zurück, zu den Priesterinnen, die Duft- und Salböle im Tempel bereiteten, nutzten und weitergaben — als Brücke zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren.

Myrrhophore – Trägerin der heiligen Öle

Was macht eine Myrrhophore heute?

Die Myrrhophore lebt diese Tradition in der Gegenwart weiter — verwurzelt in altem Wissen, offen für den Menschen von heute.

I.

Hüten

Sie bewahrt das überlieferte Wissen um heilige Öle — ihre Wirkung auf Körper, Seele und Geist. Myrrhe, Weihrauch, Rose, Narde — Öle, die seit Jahrtausenden für Heilung, Gebet und Übergang eingesetzt werden.

II.

Anwenden

Sie arbeitet mit heiligen Ölen in Begleitung, Ritualen und persönlichen Zeremonien. Die Salbung mit ätherischen Ölen wirkt auf allen Ebenen — sie berührt das, was Worte oft nicht erreichen.

III.

Erwecken

Über Äonen im Verborgenen bewahrt, von Mund zu Ohr weitergegeben — nun ist der Moment des Erwachens. Wir Frauen erinnern uns an das alte Wissen, an die Kraft der Düfte, die in unseren Seelen geschrieben steht. Was einst im Geheimen ruhte, darf wieder in die Welt fließen — als heilenden Beitrag für das kollektive Bewusstsein.

Eine Myrrhophore ist die Hüterin des heiligen Raums, die mit der „Stimme der Öle" einen schützenden Kokon aus Duft und Licht webt, um die Seele an den Schwellen des Lebens sicher zu führen. Sie lauscht der feinen Disharmonie im Feld und antwortet mit der reinen Schwingung kostbarer Essenzen, um die menschliche Natur sanft mit ihrem unvergänglichen Ursprung zu vereinen. In ihrem Wirken wird das Öl zum Schlüssel, der das Tor zur inneren Stille öffnet und den Weg für eine lichtvolle Wandlung bereitet.

Die Öle der Myrrhophore

Im Mittelpunkt der Myrrhophoren-Tradition stehen die heiligen Salböle — ätherische Öle und Harze, die seit Jahrtausenden in spirituellen, heilenden und rituellen Kontexten verwendet werden.

Hier ein paar Beispiele für Salböle.

  • Myrrhe — das Öl der Transformation, der Übergänge und des Schutzes
  • Weihrauch (Olibanum) — das Öl des Gebets, der Stille und der Verbindung zum Höheren
  • Narde — das kostbarste Öl der Antike, Öl der Hingabe und tiefen Liebe
  • Rose — das Öl des Herzens, der Würde und der weiblichen Kraft
  • Zeder & Sandelholz — Öle der Beständigkeit, des Wurzelns und des Schutzes

Diese Öle wirken nicht nur aromatisch — sie sprechen direkt mit dem limbischen System, berühren Erinnerungen, lösen emotionale Muster und öffnen Räume der Stille.

Regina Preininger – Myrrhophore mit ätherischen Ölen

Regina Preininger — Myrrhophore aus Berufung

Regina Preininger

Regina Preininger aus Alberndorf in der Riedmark (Oberösterreich) ist zertifizierte Aromapraktikerin, Naturkosmetikfachberaterin und Myrrhophore. Die Auseinandersetzung mit heiligen Ölen ist für sie kein akademisches Thema — es ist ein täglich gelebter Weg aus Berufung.

Aus ihrer jahrelangen Erfahrung mit ätherischen Ölen, aus persönlicher spiritueller Praxis und aus der tiefen Überzeugung, dass diese Tradition heute mehr denn je gebraucht wird, gibt sie ihr Wissen als ausgebildete Myrrhophore weiter.

Sie sieht die Myrrhophore nicht als historische Figur — sondern als lebendigen Archetyp: die Frau, die eine Brücke zwischen dem Sichtbaren und Unsichtbaren schlägt und die mit Düften spirituell und energetisch heilt und verbindet.

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